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Gemeinsam für eine Welt, in der wir auch morgen noch gerne leben

Coburg. Die Jungen Liberalen fordern eine Politik, die die Interessen junger Menschen und kommender Generationen vertritt, anstatt nur Wahlgeschenke und leere Versprechungen zu verteilen. Am Freitag, 8. Februar, findet auch in Coburg im Rahmen der Aktion „Fridays for Future“ erstmalig eine Protestaktion von Schülern statt. Und das während der Schulzeit. „Es ist wichtig und gut, sich auch in jungen Jahren schon politisch einzubringen“, erläutert Alexander Arnold von den JuLis Oberfranken und fügt hinzu: „Aber es darf nicht bei der einmaligen Teilnahme an einer Aktion bleiben. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich darüber hinaus politisch einbringen und Forderungen stellen.“

Alexander Arnold, Pressesprecher und Stell. Bezirksvorsitzender

Dies kann im Rahmen einer lebendigen Demokratie in einem gewählten Amt in der Schule, Hochschule oder im Ausbildungsbetrieb geschehen. So können sich die Schüler und Studenten in ihrer Schule oder Hochschule für mehr natürliche Flächen auf dem Schulgelände einsetzen oder für zusätzliche Lehrveranstaltungen über Klimaschutz. Arnold erläutert diesen Vorschlag: „Wichtig ist aber auch, den Wert der Bildung für den Umweltschutz festzustellen. Denn nur durch neue Technologien und Verfahren, können wir auch in Zukunft eine intakte Umwelt bewahren und an unsere Nachkommen weitergeben. Dazu brauchen wir gut ausgebildete Spezialisten und ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung.“ Dies kann nur durch eine entsprechende Bildung sichergestellt werden, die daher einen wichtigen Stellenwert für unsere Zukunft hat und nicht übermäßig unter Demonstrationen leiden darf. Wer sich auf übergreifender Ebene für den Klima- und Umweltschutz einbringen will, der kann dies auch bei politischen Parteien und gemeinnützigen Verbänden tun. Hier kann die Haltung dieser Organisationen zum Thema Umwelt und Zukunft beeinflusst werden, wenn junge Mitglieder gemeinsam auftreten und sich einbringen. „Die Jungen Liberalen stehen jedem offen, der sich für Generationengerechtigkeit und Umweltschutz einbringen möchte“, fügt Arnold hinzu.

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Bezirksverband Junge Liberale Oberfranken

V.i.S.d.P.

Alexander Arnold

Stell. Bezirksvorsitzender Junge Liberale Oberfranken

Coburg, den 07.04.2019

Die Attraktivität des Steinwegs braucht ein echtes Konzept

Coburg. Die Jungen Liberalen fordern ein Umdenken in der derzeitigen Steinweg-Debatte. „Wir fordern ein echtes Maßnahmenbündel zur Steigerung der Attraktivität und der Sicherheit im Steinweg: mehr Präsenz der Polizei sowie eine echte Aufstockung der Polizeikräfte in Coburg, eine bessere Vernetzung zwischen Gastronomen, Anwohnern und der Stadt, eine ausreichende Beleuchtung als auch eine Aufwertung des Image Steinweg“, betont Alexander Arnold, Pressesprecher der Jungen Liberalen.

Alexander Arnold, Stell. Bezirksvorsitzender Pressesprecher

„Der derzeitige Vorschlag einer flächendeckenden Videoüberwachung ist ein reines Placebo!“ stellt der 26-jährige Alexander Arnold klar. Zwar könne Videoüberwachung Straftaten aufklären, aber auch nur, wenn jemand dieses Datenmaterial auswerten könne. „Die derzeit fehlenden Stellen bei der Coburger Polizei können Videokamaras nicht ersetzen“, erläutert Alexander Arnold, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Coburg-Land. Außerdem zeige sich, dass bei anderen Städten (z.B. Paris, London) Videoüberwachung keine Straftaten verhindern können. Bei alkoholisierten und enthemmten Tätern haben diese wenig Abschreckungspotential. Zudem sei eine flächendeckende Videoüberwachung auch ein Eingriff in die Privatsphäre eines jeden Bürgers.

Ziel der Maßnahmen muss sein, den Steinweg zum einen als Ausgehstraße für die Coburger zu erhalten, die abends auch gerne mal in der Innenstadt weggehen möchten. Zum anderen muss der Steinweg aber für Besucher und Anwohner sicher und ordentlich sein. Die Vielfalt des Steinwegs und seine positive Bedeutung als Attraktivitätspunkt für junge Menschen wird dabei vollkommen außer Acht gelassen. Stattdessen stellt die derzeitige, immerwährende Betrachtung des Steinwegs aus einem negativen Blickwinkel ebenso wenig eine Lösung dar, wie die vorgestellten „Sicherheitsmaßnahmen“. „Nach der Debatte um die Sperrstunde scheint mit der flächendeckenden Videoüberwachung die nächste Sau durchs Dorf getrieben zu werden, anstatt die Ursachen anzugehen und Schaden im Voraus zu verhindern“, ergänzt Stefan Wolf, Bezirksvorsitzender der Jungen Liberalen.

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Bezirksverband Junge Liberale Oberfranken

V.i.S.d.P.

Stefan Wolf

Bezirksvorsitzender Junge Liberale Oberfranken

E-Mail:     stefan@julis-bamberg.de

Coburg, den 05.03.2018