„Wir schlagen vor, auf dem Gelände parallel zur Landesgartenschau einen dauerhaften Lehrpfad zur Industriegeschichte anzulegen“, erläuterte JuLi-Kreisvorsitzender Daniel Müller. Auf reich bebilderten Schautafeln sollen die Besucher an die Vergangenheit des Geländes als Standort der „Mechanischen Baumwollspinnerei und Weberei Bamberg“, des ersten großen Industriebetriebes in der Region, erinnert werden.
Stellvertretender Vorsitzender Martin Pöhner sprach sich in diesem Zusammenhang klar für einen Erhalt der Schleusenwärterhäuschen aus. „Diese könnten im Sommer gastronomisch genutzt werden und damit eine ähnliche Funktion im neuen Erba-Park erfüllen wie das Bootshaus im Hain.“ Dabei sollte nach Ansicht der JuLis auch die alte Schleuse zumindest in ihrem Grundriss wieder sichtbar gemacht werden. „Man könnte sich z.B. vorstellen, die Umfassungsmauern der Schleuse ohne allzu hohen Kostenaufwand mit Hilfe von Kieselsteinen im Gelände anzudeuten, um an den alten Wasserlauf und die einstige Bedeutung der Häuschen zu erinnern“, so Pöhner.



